Am 25.
März 2006 wurde unser Autor Gerd Eidam mit dem Novalis-Preis
für Literatur geehrt. Stifter des erstmals verliehenen
und mit 5.000 EUR dotierten Preises ist der in Halle (Saale)
ansässige Verein „Pro Kultur“.
In der Laudatio, die der hallesche Schriftsteller André
Schinkel hielt, heißt es u.a.:
„Mit den ersten beiden Bänden seiner ambitionierten
wie monumentalen Langer-Trilogie ,Faustens Kind' und ,Straßenköter',
gelingt es Gerd Eidam in beeindruckender Weise, Vergangenheit
und Gegenwart zu verknüpfen; gewissermaßen aus
durchaus heutiger Sicht, am Bruch vom zwanzigsten zum einundzwanzigsten
Jahrhundert, einen Suchschnitt anzulegen, der bis in die Zeit
von Goethe und Novalis, als Vertreter der beiden bedeutendsten
Kulturströmungen der Neuzeit, zurückreicht, und
an dem bereits die Weichen für alles gestellt sind, was
wir heute tun und was uns heute widerfährt. Dabei kommt
Eidam auf die Grund-fragen dessen zu sprechen, das wir das
Menschliche nennen, ohne dass ihm das Allzumenschliche fremd
bleiben würde; im Nebeneinander von Tradition und Moderne
gelingt es ihm in seinen Büchern, im Novalis’schen
Sinne hinter die Dinge’ zu sehen.“
Wir gratulieren recht herzlich und wünschen dem Werk
Gerd Eidams viele interessierte Leser.
Die Verleihung des Novalis-Preises für Literatur im historischen
Rathaus der Lutherstadt Wittenberg
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| Der Vorsitzende des Vereins „Pro
Kultur“ Roland Schimek bei seiner Ansprache |
Zahlreiche Gäste waren der Einladung
in die Lutherstadt Wittenberg gefolgt |
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| Der hallesche Schriftsteller
André Schinkel hält die Laudatio |
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| Die stellv. Vorsitzende
des Vereins Katrin Budde nimmt die Auszeichnung vor |
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| Dank des Preisträgers
Gerd Eidam |
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| Gerd Eidam liest vor einem
interessierten Publikum aus seinem Werk |
| (nähere
Informationen hierzu unter „“) |
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